GIS Jobs
Ein Studium der Geoinformatik gehört derzeit mit zu den aussichtsreichsten Studiengängen überhaupt, weil diese Sparte des Arbeitsmarktes, neben den Bereichen Biotechnologie und Nanotechnologie, die stärksten Zuwachsraten hinsichtlich des Arbeitskräftebedarfs zu verzeichnen hat. Entsprechend gut sind die Chancen, auf der Karriereleiter eine Stufe höher zu kommen. Bereits im Studium selbst achten die Universitäten und Hochschulen darauf, ihren Studierenden Führungskompentenzen zum Beispiel hinsichtlich Projekt- oder Abteilungsleitung an die Hand zu geben.
In welchen Bereichen finden Absolventen der Geoinformatik ein Betätigungsfeld? Darauf gibt es keine einzelne Antwort, sondern nur ein ganzes Bündel, denn die Möglichkeiten sind vielfältig. Schaut man einmal genauer hin, so sieht man, dass statistisch betrachtet rund achtzig Prozent aller Vorgänge in Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft raumbezogen sind und entsprechender professioneller Lösungen bedürfen. Und schon kommen die Geoinformatiker ins Spiel. Sie sorgen dafür, dass entsprechende Projekte entwickelt und fachgerecht technisch abgewickelt werden. Aber sie müssen auch in der Lage sein, die damit verbundenen Abläufe effektiv und effizient so organisieren. Neben speziellem Fachwissen sind also immer auch Managementfähigkeiten erforderlich.
Die Einsatzbereiche für diese raumbezogenen Probleme finden sich beispielsweise im Sicherheitsmanagement, aber auch beim Katastrophenmanagement von Naturgefahren (Tsunami, Erdbeben usw.). Da auch die Kenntnisse von GPS-Systemen zum GIS-Studium gehören, können Absolventen ebenfalls an innovativen Verkehrs- und Navigationslösungen auf GPS-Basis mitwirken. Aber auch Aufgabengebiete für Standortanalysen und Geomarketing gehören mit zu den möglichen Betätigungsfeldern, ebenso wie Raumplanung, Umweltschutz und Umweltmonitoring. Im Grunde gibt es für Absolventen dieses Studiengangs nach erfolgreichem Abschluss nur das Problem der Qual der Wahl. Weil ihre Fachrichtung wirklich begehrt ist auf dem Arbeitsmarkt, entscheiden sich zwanzig Prozent der Studierenden nach ihrem Abschluss für eine Tätigkeit im Ausland, weil hier besonders spannende, lukrative Jobs mit entsprechenden Aufstiegsmöglichkeiten warten.