Geocaching

Unter der Bezeichnung Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd zu verstehen, die mit Hilfe von GPS-Systemen durchgeführt wird. Die Verstecke werden dabei als Geocaches bezeichnet und sie werden mit Hilfe von geographischen Koordinaten im Internet veröffentlicht. Die Suche findet mit einem GPS-Empfänger statt. Dabei kann die Suche auch ohne GPS durchgeführt werden, dafür sind dann aber sehr genaue Karten nötig.

Der Geocache ist im Allgemein ein Behälter, der wasserdicht sein muss und in dem sich Tauschgegenstände und ein Logbuch befinden. Jeder, der den Geocache gefunden hat, trägt sich in das Logbuch ein. Damit erfolgt eine Dokumentation der Suche. Der Geocache wird danach wieder an der gleichen Stelle versteckt, an der er auch gefunden wurde. Auf der zugehörigen Seite im Internet wird der Fund vermerkt und es können Fotos eingestellt werden. Damit können alle Personen, die beteiligt sind, die Suche verfolgen.

Das größte Geocaching-Verzeichnis nennt sich geocaching.com und hier sind mehr als eine Million aktive Geocaches eingetragen. Mehr als 122.000 davon befinden sich in Deutschland, die meisten sind mit mehr als einer halben Million in den USA zu finden. Es wird von Schätzungen ausgegangen, die besagen, dass im Jahr 2009 rund 25.000 Menschen auf die Schnitzeljagd gegangen sind.

Der Cache muss vor Witterungseinflüssen geschützt sein, andernfalls könnte er unmöglich überall in der Natur überdauern. Für den Behälter selbst gibt es keine Formvorschriften. So kann etwa ein Tresor genauso genutzt werden, wie eine kleine Filmdose. Es gibt aber verschiedene Größeneinteilungen: Nano (winzig klein), Micro (nicht ganz so klein), Small (klein), Regular (Behälter mit einer Größe von einem bis mehreren Litern Inhalt) und Large (groß). Wird der Cache gefunden, darf der Finder etwas vom Inhalt entnehmen, muss dafür aber einen Tauschgegenstand hinein legen. Der Tauschhandel selbst wird im Logbuch vermerkt. Es besteht aber kein Zwang zum Tauschen. Die getauschten Gegenstände sollten jedoch annähernd den gleichen Wert haben.

Geocaching ist ein weltweiter Trend. Deswegen lassen sich Geocaching Abenteuer auch leicht in Urlaubsreisen in aller Herren Länder einbinden. Selbst im ohnehin schon abenteurlichen Mexiko sind Geocaching Erlebnisreisen möglich. Die Mehrzahl der Caches liegt in tourisitisch bereits erschlossenen Gebieten wie Baja California oder Cancun und wurden von US Amerikanischen Geocaching Fans ausgelegt, was darauf schliessen lässt dass sich die Mexikaner selbst (noch) eher selten an der digitalen Schnitzeljagd beteiligen. Doch dies tut dem Spass bei der Schatzsuche im Lande des Montezuma natürlich keinen Abbruch. Dass Erlebnis-Reisen Mexiko sich mit einem Geocaching Abenteuer noch interessanter und aktiver gestalten lassen, wird auf Dauer auch den Reiseanbietern nicht entgehen.

Sie möchten in letzter Minute in ein exotisches Land reisen, um dort Geochaching Abenteuer zu erleben ? Warum nicht einmal Lastminute Ägypten versuchen? Viele Menschen denken immer, dass die Lastminute Angebote sehr eingeschränkt wären und dass es kaum möglich sei, auch das erträumte Ziel zu erreichen. Doch dem ist nicht so, die Angebote sind vielfältig und wer zum Beispiel nach Kairo möchte, um die nahe gelegenen Pyramiden von Gizeh zu besichtigen, findet auch ein Lastminuteangebot, das ihn dort hin bringt. Der Vorteil ist die Kostenersparnis bei der Reise.